Drei dominierende Vertriebswege für Mobiltelefone

MobiltelefonKaum ein anderer Markt ist so umkämpft wie der Markt der Mobiltelefone. Rein statistisch gesehen hat nahezu jeder Bundesbürger ein Handy und da kleine Kinder und sehr alte Menschen in der Regel noch nicht oder nicht mehr mobil telefonieren, müssen tausende von Bürgern mehr als ein Handy besitzen – das freut die Mobilfunk Distributoren wahrscheinlich am meisten. Allerdings macht so ein gesättigter Markt den Verkäufern in dieser Branche das Leben auch nicht gerade einfach, die entsprechende Hardware zu vertreiben.

Drei dominierende Vertriebsansätze

Grundsätzlich lassen sich drei dominierende Vertriebsansätze bei Mobiltelefonen unterscheiden. Ein Weg ist es, das Handy sozusagen „nackt“ zu verkaufen – diese Vertriebsstrategie können wir „Handy ohne Vertrag“ nennen. Weil Mobiltelefone durchaus ein recht anspruchsvolles Preisniveau haben können, ist dieser Weg quasi die Königsdisziplin.

Ein weiterer und auch der am häufigsten vorkommende Vertriebsweg ist „Handy mit Vertrag“. Bei dieser Verkaufstrategie subventioniert die Telefongesellschaft, beziehungsweise der Anbieter, beispielsweise bei dem Abschluss eines 2-Jahresvertrags ein bestimmtes Handy, oftmals sogar so weit, dass der Käufer nur noch den obligatorischen einen Euro zahlen muss.

In der jüngeren Vergangenheit hat der dritte Trend beim Vertrieb von Mobiltelefonen angezeichnet – der Verkauf in Form von Handy-Bundles. Bei dieser Vertriebsform verkaufen die Vertreiber zu dem eigentlichen Produkt – dem Handy – weitere Zugaben, die „im Preis mit drin“ sind. Dabei handelt es sich um mehr oder minder hochwertige Dinge wie zum Beispiel ein Zeitschriftenabonnement, einen MP3-Player oder auch eine Kaffeemaschine, die gerade im Trend liegt.

Strategie mit Nebeneffekt

Dieser dritte Verkaufsweg kommt meistens dann zum Tragen, wenn es sich um Handys im unteren Preissegment handelt, die in Verbindung mit einem Vertrag ohnehin nur sehr wenig Geld kosten. Diese Verkaufsstrategie hat einen, für den Verkäufer, guten Nebeneffekt: das Hanyd-Bundles macht einen objektiven Preisvergleich mit der Konkurrenz fast unmöglich.